Berlin

Die Corona-Regeln in Berlin im Überblick

Bearbeitungsstand: 9. Dezember 2021

Wir bemühen uns um Aktualität, diese Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Hier finden Sie die aktuellen Regeln von Berlin.

Hier finden Sie weitere Regelungen.

Die Maskenpflicht auf Straßen und Plätzen entfällt, solange der Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten werden kann.

Für vollständig geimpfte und genesene Personen entfällt in den meisten Bereichen die Testpflicht. 

Direkt zu den einzelnen Bereichen:

Inzidenz Berlin
Handel, Gastronomie, Kultur​
Handel


Terminshopping (Click & Meet) ist mit negativem Test, vorheriger Terminvereinbarung, Kontaktdatenerfassung und Zugangsbeschränkung (eine Kundin/ein Kunde je 40 m² Verkaufsfläche) möglich.

Terminshopping (Click & Meet) ist mit vorheriger Terminvereinbarung, Kontaktdatenerfassung und Zugangsbeschränkung (eine Kundin/ein Kunde je 40 m² Verkaufsfläche) möglich (kein negativer Test mehr erforderlich).

Einzelhandelsgeschäfte können öffnen. Das Einkaufen ist mit Schutz- und Hygieneregelungen (FFP2-Maskenpflicht, Abstand usw.) und Zugangsbeschränkungen möglich.

Gastronomie

Die Gastronomie bleibt geschlossen.

Die Nutzung der Außengastronomie ist für Gäste nur mit vorheriger Reservierung möglich. Wollen an einem Tisch Personen aus mehreren Haushalten sitzen, benötigen alle einen aktuellen negativen Test.

Gaststätten dürfen unter Einhaltung strenger Hygienevorgaben für den Publikumsverkehr öffnen. Der Verzehr von Speisen und Getränken ist nur am Tisch zulässig. Betreiber:innen sind dazu verpflichtet, ein Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen, welches unter anderem die Regulierung der Gästeanzahl, die Kontaktnachverfolgung sowie die Einhaltung der Abstands- und Kontaktregeln sicherstellt.

Sofern sich Gäste nicht an ihrem Sitzplatz aufhalten, müssen sie eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Auch für das Personal gilt eine Maskenpflicht. Der Besuch der Außenbereiche von Restaurants, Cafés und Bars sowie die Benutzung derer sanitären Anlagen ist ohne Vorlage eines negativen Testergebnisses erlaubt.

Gaststätten dürfen ihre Innenräume nur für Personen öffnen, die einen aktuellen negativen Corona-Test oder einen Impf- bzw. Genesenennachweis vorlegen können.

In Kantinen entfällt für Mitarbeiter:innen des Unternehmens die Pflicht, ein negatives Corona-Testergebnis vorzulegen

Kultur

Theater, Opern- und Konzerthäuser sowie Kinos bleiben geschlossen.

Theater, Opern- und Konzerthäuser sowie Kinos können für Besucherinnen und Besucher mit aktuellem negativem Test öffnen.

Die Testpflicht entfällt.

Kulturveranstaltungen im professionellen Bereich, von Laien- und Amateurensembles, filmische Veranstaltungen

Anhebung der Personenobergrenzen: Veranstaltungen im Freien mit mehr als 1000 – bisher 500 – zeitgleich Anwesenden sind verboten. Veranstaltungen in geschlossenen Räumen mit mehr als 250 – bisher 100 – zeitgleich Anwesenden sind verboten.

Inzidenz über 100:
Museen, Galerien, Gedenkstätten, Objekte der Schlösserverwaltung bleiben geschlossen.

Inzidenz unter 100:
Museen, Galerien, Gedenkstätten, Objekte der Schlösserverwaltung können für Besucherinnen und Besucher mit vorheriger Terminbuchung öffnen.

Inzidenz unter 50:
Öffnung ist ohne Terminbuchung möglich.

Botanische Gärten, Zoologische Gärten

Außenbereiche können mit Hygiene- und Schutzkonzept öffnen; der Besuch ist mit negativem Test, Kontaktdatenerfassung und FFP2-Maske möglich.

Öffnung ist mit Terminbuchung und Kontaktnachverfolgung möglich.

Besuch ist ohne Terminbuchung möglich.

Sport
  • Die kontaktfreie Ausübung von Individualsportarten allein, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen Hausstands ist in Innenräumen und unter freiem Himmel möglich.
  • Zudem können Kinder bis 14 Jahre unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu fünf Personen Sport machen. Gegebenenfalls zur Anleitung teilnehmende Erwachsene benötigen einen negativen Test.
  • Die Ausübung von Kontaktsportarten ist untersagt.

In Innenräumen kann Sport kontaktfrei ausgeübt werden, wenn alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen aktuellen negativen Coronatest verfügen. Pro Person sollten ca. 20 Quadratmeter zur Verfügung stehen, sodass die Einhaltung des Mindestabstands jederzeit sichergestellt ist. Die Anzahl an Personen bei kontaktfreiem Sport im Innenraum richtet sich insofern nach der Größe des Raumes (vgl. dazu das Rahmenhygienekonzept Sport).

  • Im Freien können Erwachsene und Kinder Sport kontaktfrei ausüben, wenn sie über einen aktuellen negativen Coronatest verfügen und sichergestellt ist, dass der Mindestabstand jederzeit eingehalten werden kann. Ohne Test können bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten sowie Kinder bis 14 Jahren in Gruppen bis 20 Personen kontaktfreien Sport machen.
  • Kontaktsportarten dürfen nur im Freien ausgeübt werden. Erwachsene und Kinder können mit aktuellem negativem Test in Gruppen bis zu 25 Personen Sport treiben.

Der Sportbetrieb ist unter Einhaltung bestimmter Vorgaben möglich. Zur Kontaktnachverfolgung und Eindämmung des Infektionsgeschehens gelten je nach Anlass Test- und Terminpflichten sowie Personenobergrenzen.

Sport im Freien

Die Sportausübung im Freien ist erlaubt. Sportler:innen können dabei den Mindestabstand von 1,5 Metern unterschreiten.

Sport in gedeckten Sportanlagen und Fitnessstudios

Fitnessstudios, Tanzstudios und ähnliche Einrichtungen dürfen unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften öffnen. Diese sind im Hygienerahmenkonzept der Senatsverwaltung für Sport festgehalten. Unter anderem müssen Besucher:innen einen negativen Corona-Test bzw. Impf- oder Genesenennachweis vorlegen und vorab einen Termin vereinbaren.
Ausnahmen greifen für Kinder bis einschließlich 14 Jahre. Diese dürfen ohne Testvorlage in festen Gruppen von bis zu 20 Personen trainieren. Sofern eine Betreuungsperson anwesend ist, muss diese einen negativen Corona-Test vorweisen können. Auch für Profisportler gelten Ausnahmen von der Testpflicht.
In gedeckten Sportanlagen, Fitness- und Tanzstudios besteht die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Diese kann während der Sportausübung abgenommen werden.

Freibäder

Strand- und Freibäder können nach vorheriger Genehmigung des örtlich zuständigen Gesundheitsamtes geöffnet werden. Auch Hallenbädern ist die Öffnung gestattet. Allerdings beschränken sich einige Betriebe zunächst auf das Schul- und Vereinsschwimmen. Besucher:innen müssen negativ getestet, vollständig geimpft oder genesen sein.

Fitnessstudios

In gedeckten Sportanlagen, Fitness- und Tanzstudios besteht die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Diese kann während der Sportausübung abgenommen werden.

Sportveranstaltungen im Freien

in Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 sind mit bis zu 250 Zuschauern erlaubt. Die Besucherinnen und Besucher müssen einen festen Sitzplatz zugewiesen bekommen und über einen negativen Coronatest verfügen. Die Testpflicht entfällt, wenn die 7-Tage-Inzidenz stabil unter dem Wert von 50 liegt.

Tourismus

Touristische Angebote sind in Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 100 wieder zugelassen. Beherbergungsbetriebe (Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen, Jugendherbergen, Campingplätze) können dann auch für touristische Zwecke wieder öffnen.

Übernachtung in Beherbergungsbetrieben

  • Die Gäste müssen bei der Anreise einen aktuellen negativen Coronatest vorweisen (PCR-Test oder Schnelltest, jeweils max. 24 Stunden alt; Selbsttests müssen unter Aufsicht vorgenommen werden) und alle 48 Stunden einen weiteren Test vornehmen. Kinder bis zum 6. Geburtstag sind von der Testpflicht ausgenommen. Diese Testpflicht bleibt auch bestehen, wenn die Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter dem Wert von 50 liegt.
  • Gastronomische Angebote – auch im Innenbereich – von Beherbergungsbetrieben sind nur für Gäste des jeweiligen Hauses und nur bis 22.00 Uhr zulässig.
  • Hotels, Pensionen und weitere Beherbergungsbetriebe können ihren Gästen zudem im Rahmen der entsprechenden Rahmenhygienekonzepte Kur-, Therapie- und Wellnessangebote machen.
Schulunterricht
  • Grundschulen (Jahrgangsstufen 1-3) und Förderschulen (Jahrgangsstufen 5-6): Präsenz- oder Wechselunterricht bis zu einer Inzidenz von 165. Die 4. Klassen der Grundschulen erhalten inzidenzunabhängig Präsenz- oder Wechselunterricht.
  • Die Abschlussklassen und 11. Jahrgangsstufen an Gymnasien und Fachoberschulen erhalten inzidenzunabhängig Präsenz- oder Wechselunterricht.
  • An allen übrigen Schulen und in allen weiteren Jahrgangsstufen findet Distanzunterricht statt.

Präsenzunterricht an allen Schularten und in allen Jahrgangsstufen, sofern der Mindestabstand eingehalten werden kann, ansonsten Wechselunterricht.

  • Präsenzunterricht an den Grundschulen
  • Präsenzunterricht an allen anderen Schularten und in allen Jahrgangsstufen, sofern der Mindestabstand eingehalten werden kann, ansonsten Wechselunterricht.

Schulunterricht findet in Städten mit einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50 an allen Schularten und in allen Jahrgangsstufen statt. Alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Jahrgangsstufe müssen auf dem gesamten Schulgelände und im Unterrichtsraum eine medizinische Maske („OP-Maske“) tragen.


Testpflicht
Für alle Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie die Beschäftigten an Schulen sind mindestens zwei Tests pro Woche verpflichtend. Ein negativer Test ist Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzunterricht sowie die Teilnahme an Angeboten der Tagesbetreuung.

  • Der Test kann in der Schule als Selbsttest vorgenommen werden,
  • alternativ kann ein negativer PCR- oder POC-Antigentest (max. 48 Stunden alt, z.B. von kommunalen Testzentren oder Ärzten vorgenommen) vorgelegt werden.
Kinderbetreuung

Die Öffnungen sind an die jeweilige 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt gebunden. Die aktuellen Werte des RKI finden Sie hier.

  • Bei einer Inzidenz über 100 wird Notbetreuung angeboten,
  • ziwschen 50 und 100 erfolgt eingeschränkter Regelbetrieb,
  • unter 50 findet Regelbetrieb statt.
Altenheime, Seniorenresidenzen, Pflege- und Behinderteneinrichtungen

Jede Bewohnerin/jeder Bewohner einer Alten-, Pflege oder Behinderteneinrichtung kann wieder mehr als eine Person pro Tag zu Besuch empfangen.

  • Die Besucherinnen und Besucher müssen einen negativen Covid-19-Test mitbringen, der maximal 24 Stunden alt sein darf (PCR-Test oder POC-Antigentest). Alternativ können sie, sofern die Einrichtung dies anbietet, dort unter Aufsicht einen Selbsttest vornehmen.
  • Die Testpflicht entfällt für Personen, deren abschließende Impfung mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff mindestens 14 Tage zurückliegt sowie für Personen, die innerhalb der letzten sechs Monate eine SARS-CoV-2-Infektion überstanden haben. Die Erkrankung muss mindestens 28 Tage zurückliegen.
  • Ebenso entfällt die Testpflicht für Besucherinnen und Besucher, deren Erkrankung mehr als sechs Monate zurückliegt, die aber bereits die erste Impfdosis erhalten haben. Für die Impfung bzw. Genesung müssen entsprechende Nachweise vorgelegt werden.
  • Für alle Besucherinnen und Besucher in Pflegeeinrichtungen gilt eine FFP2-Maskenpflicht.
Nächtliche Ausgangssperre

Die nächtliche Ausgangssperre gilt in Städten mit einem 7-Tages-Inzidenzwert von mehr als 100: Zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr ist dort der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung ohne triftige Gründe untersagt.

Zu den triftigen Gründen, die den Aufenthalt außerhalb der Wohnung erlauben, zählen:

  • medizinische oder veterinärmedizinische Notfälle,
  • die Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbare Ausbildungszwecke,
  • die Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts
  • die unaufschiebbare Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger,
  • die Begleitung Sterbender,
  • Handlungen zur Versorgung von Tieren
  • oder ähnliche gewichtige und unabweisbare Gründe.

Von der nächtlichen Ausgangssperre ausgenommen sind vollständig geimpfte und genesene Personen.

Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum

Das Verbot von Ausschank, Abgabe und Verkauf von alkoholischen Getränken in der Zeit von 0 Uhr bis 5 Uhr wird aufgehoben.